Praxisleistungen

Achtung Weihnachtsurlaub 24.12.2018 – 04.01.2019!
 Vertretung Dr. Werner Stadtherr,
Leopoldstr. 102, 80802 München, Tel. 34 76 48

 

Praxisleitungen

Folgende Geräte sind in der Praxis für Untersuchungen verfügbar:
EKG
Langzeit-EKG
Belastungs-EKG
Langzeit-Blutdruckmessung
Lungenfunktion
Ultraschall
Pulsoxymeter
Periphere Arteriendruckmessung

Folgende Leistungen werden angeboten:
Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz
Diabetes-Schulungen
Asthma-Schulungen
Gewichtsreduktions-Gruppen

EKG
Das EKG dient der Beurteilung der Herzfunktion. Die Herztätigkeit macht sich an 
der Körperoberfläche in der Nähe des Herzens durch sehr geringe elektrische  Spannungen bemerkbar, die im EKG sichtbar gemacht werden. Mit der Analyse dieser  Spannungen können wichtige Aussagen über die Funktion des Herzens gemacht  werden. 

Langzeit-EKG
Das Langzeit-EKG ist die Aufzeichnung eines Elektrokardiogramms über einen  Zeitraum von etwa einem Tag, wobei der Patient den üblichen Tätigkeiten nachgeht. Hierdurch können auch nur gelegentlich auftretende  Herzzrhythmusstörungen erkannt und beurteilt werden. 

Langzeit-Blutdruckmessung
Die Langzeit-Blutdruckmessung zeichnet über 24 Stunden Ihre Blutdruckwerte auf
Hierbei wird das tatsächliche Blutdruckverhalten einschließlich der Nachtwerte gemessen, es kann unterschieden werden, ob Sie an einem hohen Blutdruck  leiden, oder ob die erhöhten Werte, die bisher gemessen wurden einen sog.  "Praxishypertonus" darstellen. Außerdem kann überprüft werden, ob Ihr Blutdruck  medikamentös gut eingestellt ist.

Belastungs-EKG
Bei dem Belastungs-EKG werden Elektrokardiogramme unter definierter und mit der  Zeit zunehmender körperlicher Belastung aufgezeichnet und der mit der Belastung  steigende Blutdruck gemessen. Als Belastungsgerät dient bei uns ein 
Fahrrad-Ergometer mit einer besonders geprüften Bremse, damit die eingestellte Leistung mit der tatsächlich vom Patienten aufzubringenden Leistung übereinstimmt. Hierbei kann z.B. diagnostiziert werden ob Sie an Angina pectoris leiden. 

Lungenfunktion
Mit der Lungenfunktion ist es möglich, im Falle einer Störung der Atmung deren Ursache einzukreisen und deren Schwere zu beurteilen. Es kann auch untersucht werden, ob und in welchem Ausmaß Medikamente bei der Verbesserung der  Atemtätigkeit helfen. Das Testgerät mißt den Luftstrom beim Ausatmen als  Funktion der Zeit und stellt das Ergebnis graphisch dar. Die Meßergebnisse  werden als Funktion der Körpergröße, des Geschlechtes und Gewichtes beurteilt.

Ultraschall
Der Sonograph macht sich zunutze, daß Ultraschallwellen überall dort teilweise  reflektiert werden, wo sich die Ausbreitungsbedingungen für die Schallwellen auf 
ihrem Weg plötzlich verändern. Die Laufzeit ist ein Maß für die Entfernung.  Durch eine aufwendige Auswertung der Laufzeiten und Einfallrichtungen der  reflektierten Signale mit dem Hochleistungsrechner des Ultraschallgerätes ist es  möglich, die Struktur innerhalb des Körpers auf einem Bildschirm graphisch so  abzubilden, als ob ein ebener Schnitt durch den Körper gelegt worden wäre. Mit dieser Untersuchung können die z.B. die Organe des Bauchraumes und die  Schilddrüse nebenwirkungsfrei untersucht werden.

Pulsoxymeter
Mit diesem Gerät kann der Sauerstoffgehalt des Blutes unblutig und völlig  schmerzfrei gemessen werden.

Periphere Arteriendruckmessung
Diese völlig schmerzlose Messung, die nur wenige Minuten dauert , erkennt zuverlässig Durchblutungsstörungen und ist damit der entscheidende Risikomarker für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Durch gleichzeitige Blutdruckmessung an Armen und Beinen werden Informationen über das Gefäßsystem gesammelt und mit einer wissenschaftlich gesicherten Formel mittels eines Computers zuverlässig ausgewertet.

Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz
Vom Gesundheitsamt München ist Dr. Peter Eyrich beauftragt und ermächtigt Belehrungen gemäß § 43 Abs. 1 Nr. 1 Infektionsschutzgesetz durchzuführen. Personen, die gewerbsmäßig Lebensmittel herstellen, behandeln oder inverkehrbringen oder in Küchen von Gaststätten, Kantinen oder sonstigen Einrichtungen mit und zur Gemeinschaftsverpflegung tätig sind, benötigen vor erstmaliger Ausübung dieser Tätigkeit eine entsprechende Bescheinigung über eine derartige Belehrung. Nach dem Beratungsgepräch wird Ihnen gegen einen Unkostenbeitrag von 15,00 € das entsprechende Formular ausgehändigt.

Diabetes-Schulungen
Unsere Praxis ist eine diabetologisch qualifizierte Hausarztpraxis, d.h. die Ärzte und die Helferinnen sind bezüglich der Erkrankung Diabetes besonders qualifiziert, bzw. geschult.
Neben einer umfassenden Diabetesbetreuung bieten wir regelmäßige Diabetes-Schulungen in Gruppen an, wobei in den Gruppen unterschieden wird in Diabetiker, die Insulin spritzen und Diabetiker, die nicht Insulin spritzen. Diese Schulungen finden nach Terminabsprache nachmittags oder abends in unserer Praxis statt, die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. An vier Terminen erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Ursachen der Erkrankung, Risikofaktoren und diabetesbedingte Folgeschäden. Großer Wert wird auf die Blutzuckerselbstkontrolle gelegt und auf das Erkennen und das richtige Reagieren auf Unterzuckerungen (Hypoglykämien) und erhöhte Blutzuckerwerte. Breiten Raum nimmt die Ernährungs- und Diätberatung ein. Ausführlich werden die verschiedenen Therapiemöglichkeiten besprochen. Erfahrungsgemäß findet ein reger Gedankenaustausch und "heisse Diskussionen" unter den Teilnehmern statt.

Asthma-Schulungen
Die Ärzte und die Helferinnen dieser Praxis haben über die Erkrankung Asthma bronchiale eine besondere Weiterbildung durchlaufen, die zur Patientenschulung qualifiziert. In kleinen Gruppen finden diese Kurse nach Terminabsprache in unseren Räumen statt, die Kosten werden von einigen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Während der vier Schulungstermine wird die Erkrankung einschließlich möglicher Auslöser, Ursachen, Risikofaktoren und eventuelle Komplikationen und Notfälle, sowie deren Therapiemöglichkeiten umfassend dargestellt. Die Schulung soll dem Patienten eine aktive Mitarbeit an der Bewältigung seiner Erkrankung ermöglichen. Hierzu wird die Selbstkontrolle mittels Peak-Flow-Meter (einem einfachen Gerät zur Messung der Ausatmung) ausführlich erklärt, der Patient zur Protokollierung im Asthma-Tagebuch angeregt und die selbständige, ärztlich kontrollierte Dosianpassung der Medikation an den jeweiligen Schweregrad der Atemnot gelehrt.

Vorträge zur medizinischen Prävention
Wie unter "Prävention" beschrieben ist dies ein Praxisschwerpunkt. Regelmäßig werden zu diesem Thema Vorträge für Patienten und Angehörige angeboten.